Wir (BIP Chemnitz gGmbH und P3N MARKETING GMBH) wollen Kinder, Schüler (auch ausländische mit Migrationshintergrund) in den Pflege- und Sozialberufen und Bewohner eines Pflegeheims zusammenbringen, um gemeinsam Bilder ihrer Heimatstadt zu gestalten.

Dazu bewerben wir uns als Mikroprojekt im Rahmen der Kulturhauptstadt 2025, Chemnitz. Die geförderten Mikroprojekte sollen Anstöße geben für neue kulturelle Formate oder Begegnungen in der Stadt und der Kulturhauptstadtregion.

Zur Projektidee:
Teams aus drei Generationen – Kindergartenkinder, Berufsschüler (Pflegeberufe, Sozialassistenten & Erzieher) und Senioren werden gemeinsam ein Bild malen bzw. gestalten und damit die Sicht auf ihre Stadt visualisieren. Das soll mit unterschiedlichen Materialien erfolgen. Ziel ist es, über diese gemeinsame Gestaltung von Bildern, Collagen, Grafiken mit der Sicht auf unsere Stadt 3 Generationen kreativ einander näher zu bringen und dabei die unterschiedlichen Perspektiven und Sichtweisen zu diskutieren.

Das Projekt „Kunst verbindet Generationen“ wird Kindern, Schülern und Senioren über den Zugang zur Gestaltung, Malerei und damit eigener künstlerischer Auslebung der Sichten auf ihre Kulturhauptstadt 2025 einen Diskussions- und Gestaltungsraum geben. Das Projekt wird von den Dozenten der BIP Chemnitz gGmbH betreut. Im Vordergrund steht dabei das Thema Kulturhauptstadt kennenzulernen, zu diskutieren und gemeinsam zu beschreiben. Es wird etwas Bleibendes unter der Überschrift „Kreatives Zusammenfinden von Generationen vom Kindergarten bis zum Seniorenheim beim Malen ihrer Sichten auf unsere Stadt“ erschaffen.

Hier spielen auch das Zusammengehen von Gefühlen, Erinnerungen, Persönlichkeiten und Stimmungen in einem gemeinsamen Tun eine entscheidende Rolle, mit der das gegenseitige Verständnis befördert werden soll. So entstehen in den 3er-Teams aus Kindern, Schülern und Senioren ca. 10 Kunstwerke, die Erinnerungen, Gegenwart, aktuelle Erlebnisse und Wünsche für die Zukunft mit unterschiedlichen Techniken für unsere Stadt visualisiert widerspiegeln und den Dialog sowie das generationen- und Kulturen-übergreifende Miteinander fördern.

Sowohl aus dem BIP, als auch aus dem Kindergarten werden Personen aus dem europäischen Ausland mitwirken, die erst wenige Jahre in Chemnitz leben.

Die gesamte Aktion wird per Video dokumentiert und im Social Media, auf den Webseiten „Chemnitzer Monitoring – Sichten einer Stadt“ www.chemnitzer-monitoring.de und der BIP Pflegeschule sowie bei der P3N MARKETING GMBH laufend während des Projekts integriert.

Die entstehenden Bilder sind dann am Ende des Projekts im Seniorenheim, der öffentlich zugänglichen Pflegeschule und im Kindergarten ausgestellt. Weiterhin erfolgt die Anfertigung entsprechender Kopien für die Ausstellung an weiteren öffentlichen Orten wie einem Jugendclub und ggf. kommunalen Räumen.

Wir blicken zuversichtlich auf den Auswahlprozess der Jury.

 

Bewerbung Mikroprojekt Kulturhauptstadt 2025

Zurück